Die Energie in Europa zum Jahre 2020

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Energie 2020: Eine Strategie für wettbewerbsfähige, nachhaltige und sichere Energie

Unter Energiekommissar Günther Öttinger (CDU) entwarf die EU-Kommission im Jahre 2010 eine Energiestrategie bis zum Jahr 2020. Zum Schutz der Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit wurde dieses Feld als eine der größten Bewährungsproben der EU gesehen. Durch fragmentierte Energiestrategien der Einzelstaaten sah die EU große Chancen, die sich aus einem gemeinsamen, liberalisierten Energiebinnenmarkt entstünden vertan. Dies sei auch notwendig, um die Infrastruktur für die europaweiten Klimaziele mit geschätzten Kosten von einer Billion Euro aufzubauen bzw. zu modernisieren.

Schwerpunkte der Strategie war eine effiziente Energienutzung, um eine Energieeinsparung um 20 % bis 2020 zu erreichen, die Garantie eines freien Energieverkehrs, sichere und erschwingliche Energie für Bürger und Unternehmer, Technologiewandel und eine starke internationale Partnerschaft.

Der Fokus auf Energieeffizienz orientierte sich hauptsächlich auf den Stromsektor, wobei die Generaldirektion Energie der EU den Gebäudebereich im Blick hatte. Konkrete Strategien zur Umsetzung der 20-20-20 Ziele, wie bspw. beim Burden-Sharing der THG-Reduktion, sind in Europa 2020 allerdings nicht zu erkennen. Es wurde eher an die Mitgliedstaaten appelliert ihre Anstrengungen zu intensivieren. Die Umsetzung des Ziels 20 % EE an der Energieversorgung und 20 % mehr Energieeffizienz wurde also den Mitgliedstaaten überlassen[1].

Quellen und weiterführende Hinweise

  1. EU Kommission (2010): Energie 2020: Eine Strategie für wettbewerbsfähige, nachhaltige und sichere Energie, KOM(2010) 639, Brüssel.



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